Menschen, Ereignisse und Entwicklungen in unserem Stadtteil von 1966-2026
Der Ortsring: Den Vereinen eine Stimme geben, Interessen formulieren und vertreten sowie Projekte umsetzen!
Im Jahre 1966 wurde der Ortsring Spich gegründet. Er besteht bis heute fort – seit genau 60 Jahren. Eine lange Zeit, länger als ein halbes Jahrhundert. Seine Anfänge nahmen Gestalt an, als Ludwig
Erhard noch Bundeskanzler war. Seit dieser Zeit haben sieben Vorsitzende mit ihren Vorständen des Ortsrings bis heute das Vereinsleben in Spich gestaltet und organisiert, aber auch nachhaltig
geprägt. Mit Höhen und Tiefen, auf und ab.
Unpolitisch wollte der Ortsring sein, was er bis auf wenige Ausnahmen auch war: Die Diskussion um die Sondermülldeponie (2010), das Eintreten für den Erhalt des Bürgerhauses an seinem
ursprünglichen Platz (2023) oder die Teilnahme an der Spicher Demonstration „Hätz statt Hetze“ gegen rechtspopulistische Umtriebe, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit am 24.01.2024 auf dem
Spicher Bleimopsplatz forderten hin und wieder dennoch eine klare Stellungnahme gegenüber der Kommunalpolitik. Organisatorisch wollte der Ortsring für die Menschen hier in Spich einen Rahmen für
ein gutes Zusammenleben geben: Maifest, Weihnachtsmarkt oder „Clean-Up-Day“. Und natürlich der Karneval. Auf das engste waren und sind die Vorstände des Ortsrings mit dem närrischen Treiben
verbunden und fester organisatorischer Bestandteil des rheinischen Frohsinns in Spich.
Es ist an der Zeit, inne zu halten und zu reflektieren. Wer hat sich seit 1966 für die Vereine und die Menschen eingesetzt? Wer waren und sind diese Menschen? Sie sollen zum einen vorgestellt und
es soll zum anderen an sie erinnert werden. Auch sollen sie nicht „verloren“ gehen, einfach im Dunkel der Geschichte wieder verschwinden.
All diese Gedanken haben letztendlich dazu geführt, die Geschichte des Ortsrings Spich endlich „ein wenig“ historisch aufzubereiten.
Um diese interessante „Fleißarbeit“ leisten zu können wurde eigens ein sogenanntes „Redaktionsteam OR Spich-Historie“ ins Leben gerufen.
Das Ergebnis der in vielen gemeinsamen Stunden der Nachforschungen gefundenen und aufgearbeiteten Informationen (Übersicht
OR-Vorstände & Übersicht OR-Mitglieder) liegt nun vor.
Wenn dann in 60 Jahren jemand diese Broschüre vielleicht im Stadtarchiv der Stadt Troisdorf in die Hand nimmt und durchblättert, wird er das eine oder andere darüber
erfahren können, wie sich der Ortsring und seine Verantwortlichen hier in Spich vor langer Zeit – und wieder wäre dann fast ein Menschenleben vorbeigegangen – für ein gutes Gelingen der
Gemeinschaft im Ort eingesetzt hat.
Ihr
Ortsringvorstand Spich und das Redaktionsteam OR Spich-Historie

1966
Versammlung der Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter mit Gründung des Ortsrings am 20.03.1966. Der Ortsring beschließt, dass in Zukunft die Wahl eines Karnevalsprinzen in der Verantwortung des Ortsrings liegen soll und damit die Planung des Karnevalsgeschehens. Das Zugriffsrecht für die einzelnen Vereine für die Benennung des Karnevalsprinzen wird nach den anstehenden Vereinsjubiläen vergeben. Jean Schmitz meint, so sei es gewährleistet, dass jeder Verein einmal den Prinzen stellen könne. Einvernehmlich geht die Organisationshoheit der Karnevalssessionen von der KG Bleimöps, die diese Aufgabe seit 1955 wahrgenommen hat, auf den Ortsring Spich über.

In der Session 1966/1967 ist Jean Schmitz der 1. Ortsringprinz. Als Adjutant steht ihm sein Ortsringvorstandskollege Jean Koffer zur Seite. Im Jahr 1967 feiert der Quartettverein sein 50jähriges Bestehen und stellt somit den ersten Karnevalsprinzen nach dieser neuen Regelung: Karl Heinz Hilgenstock.
Gründungsmitglieder des Ortsrings sind:
MGV Spich (1874 e. V.), RV Blitz (1908 e. V.), 1. FC Spich (1911 e. V.), Freiwillige Feuerwehr (gegründet 1911), Quartettverein (1917 e. V.), Mandolinenverein (1946 e. V.), Siedlergemeinschaft Spich (1948 e. V.), ASV Angelsportverein (1950 e. V.), Kolpingsfamilie Spich (gegründet 1952), KG Bleimöpse (1954 e. V.), Tambourcorps Blau-Weiß Spich (1958 e. V.), DSV Schutzhundeverein (1959 e. V.).
1967
Das Fanfarenorchester Spich (FOS 1966 e. V) und 1969 der Tischtennisverein Troisdorf (TTC 1969 e. V.) treten dem Ortsring bei.
1969
Die Kommunalreform vom 1. August 1969 führt dazu, dass Spich nun nicht mehr zur Gemeinde Sieglar gehört, sondern Ortsteil der Stadt Troisdorf wird.

1973
Der Ortsringvorstand wird am 22.03.1973 einmalig einstimmig für eine Amtszeit von drei Jahren in der Gaststätte Petit (Adam Klein, Ecke Brückenstraße/Am Senkelsgraben) gewählt. Zur vereinsübergreifenden Organisation der bevorstehenden Karnevalssessionen werden auch Vertreter des sogenannten Karnevals-Komitees Spich (KKS) zur Unterstützung des Vorstands gewählt. Der Tennisclub Spich (TCS 1973 e. V.) tritt in den Ortsring ein.
1975
Der Kirchenchor „St. Gregorius“ (1908 e. V.) wird Mitglied des Ortsrings. Dem Ortsring gehören 15 Mitglieder an.
1980
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Jean Schmitz am 07.11.1980. Der Ortsring veranstaltet eine Feierstunde für Schmitz in der Aula der Asselbachschule.

1977
Richard Pfaender bekleidet ebenfalls das Amt des Ortsvorstehers, als er 1977 zum Nachfolger von Jean Schmitz gewählt wird.
1978
Der Tennisclub Tie Break (1978 e. V.) wird in den Ortsring aufgenommen.
1979
In der Waldstraße in Spich wird endlich ein Gebäude errichtet, das ausreichend Platz für Brauchtumsveranstaltungen und Vereinsjubiläen bietet. Das Bürgerhaus Spich entsteht auch dank tatkräftiger Unterstützung durch den Ortsringvorsitzenden in seiner Doppelfunktion als Ortsvorsteher. Für die Vereine des nach Troisdorf-Mitte mit Abstand größten Stadtteils der Stadt Troisdorf gehören die engen Säle der Gaststätten und das katholische Pfarrheim nun endlich der Vergangenheit an. Insbesondere der Spicher Karneval profitiert von dieser großen Veranstaltungshalle (im Volksmund als „Spicher Gürzenich“ bezeichnet).
1980
Die Burggarde Spich 1980 e. V. wird gegründet und Mitglied im Ortsring. Der Ortsring besteht aus 19 Mitgliedern.

Mit Franz Billen wird erstmals ein Ortsringvorsitzender gewählt, der nicht zugleich das politische Amt des Ortsvorstehers innehat. Diese „Ämtertrennung“ besteht bis heute.
In der Session 1984/1985 ist Franz Billen der 2. Ortsringprinz. Als närrischer Repräsentant des gesamten Ortsrings wird er unterstützt durch seinen Adjutanten Karl-Heinz Schenkelberg.
1984
Organisation und Durchführung eines Gemeinschaftskonzerts am 13.04.1984 zur Unterstützung des Deutschen Not-Ärzte Komitees „Kap Anamur“, gegründet von Rupert Neudeck.
1985
Die Burgspatzen Spich 1980 e. V. (zunächst reiner Kinderchor, später umbenannt in TonArt als gemischter Erwachsenenchor) treten dem Ortsring bei.

1989
Der Ortsring übernimmt zusammen mit der Werbegemeinschaft (Vorsitzender Ulrich Schäfer - Parfümerie Schäfer -) die Organisation des Weihnachtsmarktes, den die Werbegemeinschaft ab 1987 zunächst alleine durchgeführt hat.
Die Werbegemeinschaft schließt sich dazu dem Ortsring an und die erfolgreiche Zusammenarbeit dauert bis 2013 an.
Der Weihnachtsmarkt findet ursprünglich um die Raiffeisenbank/Volksbank herum in Teilen der Kochenholzstraße/Niederkasselerstraße und der kleinen Gasse hin zur Hauptstraße statt. Seit 2004 wird der Weihnachtsmarkt auf dem Bleimopsplatz durchgeführt.

1991
Der Karnevals-Ausschuss Spich (KAS) wird von Axel Sieber, damals 1. Geschäftsführer des Ortsrings, gegründet. Sieber bleibt bis 1996 Vorsitzender des Ausschusses.
Der KAS ersetzt das bis dahin für die Karnevalsorganisation des Ortsrings zuständige Karnevalskomitee Spich. Der KAS ist als Stabsstelle direkt dem Ortsringvorstand unterstellt.
1996
Die KFD, die Katholische Frauengemeinschaft, tritt dem Ortsring bei.
1997
Der KEC Fanclub Spich von 1993 wird Mitglied im Ortsring.
1999
Den Mützenclub (Interessengruppe Spicher Unternehmer) zieht es in die Reihen des Ortsrings.
Der Ortsring besteht aus 29 Mitgliedern.

2001
Axel Sieber übernimmt den
Vorsitz des Ortsrings Spich.
Einige Jahre zuvor, in der Session 1994/1995, ist Axel Sieber Prinz für den Männergesangverein Spich 1874 e. V. An seiner Seite steht damals Franz Billen als Adjutant.
1997
Der Prinzenstammtisch wird u. a. von Axel Sieber gegründet und 2004 in den Ortsring aufgenommen. Dem Ortsring Spich gehören 30 Vereine mit ca.
5.600 Mitgliedern an (das entspricht ca. 44 % der Einwohnerzahl von Spich).
2001/02
In der Session 2001/2002 stellt der Ortsring zum 3. Mal einen Karnevalsprinzen für den gesamten Ortsring. Neben Prinz Hans-Willi Schwartz
(zgl. Ortsvorsteher) sind weitere närrische Repräsentanten als Bauer Gerd Strömer und als Jungfrau Hans-Josef Leiendecker (Josy).
Unterstützt werden sie durch die Adjutanten Hans Willi Wolff und Karl Rosenbaum jun.

2002
Der Karnevalsausschuss Spich, dessen Leitung 1996 Karl Rosenbaum jun. und Hans Willi Wolff gemeinsam übernehmen, wird am 01.02.2002 in einen eingetragenen Verein (Förderverein e. V.) umgewandelt und tritt als solcher in den Ortsring ein. Seine Aufgaben und seine Verantwortung gegenüber dem Ortsring bleiben davon unberührt.
2003
Auf dem Weihnachtsmarkt um die Kirche werden 60 Stände aufgebaut.
2004
Am 5. Juni 2004 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Axel Sieber durch Landrat Kühn. Der Ortsring veranstaltet eine Feierstunde für Sieber im Bürgerhaus Spich. Das Programm wird von den Ortsringvereinen gestaltet. Axel Sieber wird zugleich auch für die Mitorganisation der Integrativen Jugendspiele der Bundeswehr (Luftwaffenkaserne Wahn) geehrt.
Im Dezember 2004 wird der Weihnachtsmarkt in Spich erstmals auf dem Bleimopsplatz in Spich veranstaltet.

2005
Die von dem Bildhauer Vito Ronzano aus massiver Bronze hergestellten Bleimopsfiguren werden durch den Ortsvorsteher H. W. Schwartz auf dem Bleimopsplatz eingeweiht. Die Brunnenfiguren stellen eine Szene aus dem Spicher Bleimopslied von Hans Brodesser dar und sind das neue Wahrzeichen der „Spicher Bleimöps“. Die Kosten in Höhe von 11.000,00 € können durch großzügige Spenden gedeckt werden.
Der Ortsring führt zusammen mit dem MGV sowie dem Ortsvorsteher das traditionelle Maifest auf dem Bleimopsplatz durch.
Die Freunde und Förderer der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Asselbachstraße treten ebenso dem Ortsring bei wie die Blau Gelben Funken (ein aus den Reihen des RV Blitz Spich entstandenes närrisches „Korps“), der Freundeskreis Piraten Spicher Hof (später FC Fanclub Spicher Treffpunkt) und die Original Spicher Hexenhorde (eine närrische Interessengruppe).
Im Ortsring haben sich 33 Mitglieder zusammengeschlossen.
Ab Mai 2006 führen der Ortsring, der Ortsvorsteher, der MGV sowie die Burggarde das Maifest gemeinsam durch.

Hans-Willi Wolff übernimmt den Vorsitz des Ortsrings Spich. Seit 2007 besteht der Ortsringvorstand aus sieben Personen. Alle Positionen der gewählten Vorstandsmitglieder werden doppelt besetzt; so soll nach einem unerwarteten Rücktritt oder Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes die Funktion dieser Position weiter ohne Unterbrechung wahrgenommen werden können.
Der OR Vorstand besteht damit aus 6 gewählten Vorstandsmitgliedern sowie dem/der jeweiligen Ortsvorsteher/-in als geborenem Mitglied. Wurde früher alle 2 Jahre der Gesamtvorstand neu gewählt, so werden im Interesse der Funktionsfähigkeit seit Mai 2007 nun abwechselnd im Turnus von 2 Jahren die Positionen der/des 1. Vorsitzenden, der/des 1. Geschäftsführerin/Geschäftsführers, der/des 1. Kassiererin/Kassierers und im Folgejahr die der/des 2. Vorsitzenden, der/des 2. Geschäftsführerin/Geschäftsführers und der/des 2. Kassiererin/Kassierers neu gewählt.
In der Session 2006/2007 ist H. W. Wolff der 4. Ortsringprinz (40 Jahre OR Spich). Weitere närrische Ortsringrepräsentanten sind als Bauer Fred Skoppek und als Jungfrau Bernhard Giesen (Bernadette). Stets an ihrer Seite die Adjutanten Gerd Strömer, Ulrich Jacob, Bernd Marohn und Norbert Krauthäuser.
2007
Die Vogelliebhaber Spich verlassen den Ortsring wegen des Rückgangs der Mitgliederzahlen.

Im Mai 2007 richten erstmals der Ortsring, der Ortsvorsteher, die Burggarde und der wieder gegründete Junggesellenverein (JGV Spicher Jungen 07 e. V.) das Maifest aus. Als jüngster Ortsringverein übernimmt der JGV die Aufgaben des ältesten Ortsringvereins, des MGV Spich von 1874. Ab 2009 werden der JGV und die Burggarde das Maifest in alleiniger Regie übernehmen und letztendlich wegen des großen Besucherzuspruchs auf den alten Spicher Marktplatz in der Waldstraße verlegen.
2008
Der 2007 wiedergegründete JGV Spich tritt dem Ortsring bei. Der Vorgängerverein war 1974
nach rund 40 Jahren wegen Mitgliederschwunds aufgelöst worden. Am Ortsring-Weihnachtsmarkt auf dem Bleimopsplatz und in Teilen der Niederkasselerstraße beteiligen sich im Dezember 2008 über 50 Stände.
2009
Erstmals wird nach 38 Jahren wieder ein Maikönigspaar des JGV durch Ortsvorsteher H. W. Schwartz zusammen mit dem Vorsitzenden des Ortsrings Hans Willi Wolff beim Maifest auf dem Bleimopsplatz gekrönt. Die Maivaterpfeife und die Vereinsfahne des 1974 aufgelösten, alten Junggesellenvereins hatte der neugegründete Junggesellenverein bereits 2008 von Gregor Backhausen überreicht bekommen.
Der ADRK (Allgemeiner Deutsche Rottweiler Club) wird Mitglied im Ortsring.
Die Ortsringversammlung wählt in einer außerordentlichen Versammlung eine/einen Seniorenbeauftragte(n) für den Stadtteil Spich. Einstimmig gewählt wurde Werner Zander.
Das Filmteam ZET (Winfried und Elisabeth Zocher) produziert ein Spicher Zeitdokument: Mit „Spich an sich“ hält das Ehepaar filmisch die aktuelle Sicht auf Spich aus der Vogelperspektive fest.
Als Ehrenvorsitzender des Ortsrings Spich und des MGV weiht Axel Sieber gemeinsam mit Ortsvorsteher H. W. Schwartz am 17.11.2009 die Felix Krahkamp Straße ein. Diese Verbindung/Durchfahrt zwischen der Hauptstraße und der Kochenholzstraße ist benannt nach dem Musiker und Komponisten (königlicher Musikdirektor) Felix Krahkamp, der in Spich im Jahre 1861 geboren wurde und im Jahre 1938 verstorben ist.
2010
Demonstration gegen die Sondermüll-Deponie im Spicher Wald und vor dem Rathaus in Troisdorf am 23.10.2010. Der Ortsring beschließt einstimmig seine Teilnahme an der Kundgebung, da die Deponie auch in Spich heftig umstritten und Spich direkt von ihr betroffen ist. Abgesehen von der Teilnahme an dieser Demonstration tritt der laut Satzung zur Neutralität verpflichtete Ortsring nach wie vor politisch nicht in Erscheinung.
Der Orgelbauverein, die Senioren- und Nachbarschaftshilfe (SUN) sowie der Förderverein der Kindertagesstätte (KiTa) Niederkasseler Straße werden in den Ortsring aufgenommen.
2011
Die Blau-Gelben Funken lösen sich auf und verlassen den Ortsring.
Das Filmteam ZET (Winfried und Elisabeth Zocher) produziert den Film: „Von Junggesellenvereinen in Spich“.
Die Zahl der Stände auf dem Weihnachtsmarkt geht leicht aber leider kontinuierlich zurück auf unter 50. Es fällt den Ortsringvereinen zunehmend schwerer ausreichend Personal für das Betreiben der Stände zu finden.
2012
In der Adventszeit wird die Außenbeleuchtung an der kath. Kirche durch den Ortsvorsteher H. W. Schwartz sowie mit Hilfe des Ortsrings realisiert. Für den Weihnachtsmarkt werden erneut die Kochenholzstraße und die Niederkasseler Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt.
2013
Der Ortsring beschließt im Mai einstimmig, das finanzielle Risiko der Weihnachtsmarktausrichtung aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht mehr tragen zu können. Da immer mehr Ortsringvereine ihre Teilnahme absagen müssen, ist mittlerweile auch der Charakter eines reinen Ortsringweihnachtsmarktes verloren gegangen.
Wegen Umstrukturierungen verlässt die Senioren- und Nachbarschaftshilfe (SUN) den Ortsring. Der Ortsring besteht aus 34 Mitgliedern.
2016
Neuwahlen Ortsringvorstand im FC Heim auf den Spicher Höhen im Mai 2016.

Jörg Recki ist neuer Ortsringvorsitzender.
In der Session 2015/2016 übernimmt Jörg Recki als 5. Ortsringprinz die Narrenherrschaft. Als Mitregenten stehen ihm als Bauer Bernd Beu und als Jungfrau Rainer Gerlach (Riana) zur Seite. Ihre Adjutanten sind Werner Fredy Dey, Norbert Krauthäuser und Rainer Rottländer. Prinzenführerin ist Nicole Eckert.
2016
Der Quartettverein (gegründet 1917) scheidet wegen des Rückgangs der Mitgliederzahlen offiziell aus dem Ortsring aus (Vereinsauflösung ab 2014).
2017
Im Jahr darauf (2017) folgt der offizielle Austritt des Fanfarenorchesters Spich 66 (Vereinsauflösung ab 2015). Das Gesangsensemble Tonart tritt aus, da es seinen Schwerpunkt nach Siegburg verlegt.
Als 29. Verein des Ortstrings wird der Arbeitskreis Kunst e. V. neu aufgenommen.
2018
Zurückgehende Mitgliederzahlen führen zum Austritt der „Wahnsinnigen Römer“ (närrische Interessengemeinschaft).
Der Ortsringvorstand übernimmt für den Ortsring die Organisation der Aufstellung und des Schmückens des „Dorf“weihnachtsbaumes auf dem Bleimopsplatz. Tatkräftig unterstützt wird er durch die Burggarde und den Junggesellenverein sowie den Ortsvorsteher Werner Zander.
2019
Der Mützenclub (närrische Interessengemeinschaft) löst sich
auf und scheidet aus dem Ortsring aus. Dem Ortsring gehören 27 Mitglieder an.
Rainer Frömel übernimmt 2020 den Vorsitz des Ortsrings Spich.
In der Session 2019/2020 ist Rainer Frömel Prinz im Dreigestirn für die Kolpingsfamilie Spich. Als Tollitäten an seiner Seite unterstützen ihn Bauer Bernhard Giesen und Jungfrau Markus Radeck (Marcella). Prinzenführende Adjutantin ist Claudia Müller-Radeck, die mit Adjutantin Kathrin Linke und Adjutant Rainer Lützenkirchen das „Jeschmölzcher“ komplettiert.
Im November 2020 übernimmt der Ortsring erstmals die Organisation und Durchführung der Kranzniederlegung am Volkstrauertag (Ehrenmal Ecke Burgstraße/Zur Hardt), die früher durch den Ortsvorsteher organisiert wurde. Nach wie vor unterstützt neben der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde insbesondere die Freiwillige Feuerwehr der Löschgruppe Spich diese Gedenkveranstaltung.
2020
Wegen zurückgehender Mitgliederzahlen scheiden der FC Fanclub Spicher Treffpunkt, die Werbegemeinschaft Spich und die Original Spicher Hexenhorde aus dem Ortsring aus. Auch der Förderverein KiTa
Niederkasseler Straße gehört dem Ortsring nicht länger an.
Der Ortsring veranstaltet gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Spich im Spicher Bürgerhaus eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten für interessierte Wählerinnen und Wähler. Zwar muss die Veranstaltung wegen der Corona Pandemie online per Live-Stream via You-Tube übertragen werden, dennoch schauen sich über 1.500 Menschen den Stream an.
2022
Das Tambourcorps Blau-Weiß Spich 1958 e. V. muss sich auflösen und aus dem Ortsring
austreten.
2023
Offener Brief
des Ortsrings am 14.01.2023 zur Diskussion um den Erhalt des Bürgerhauses am aktuellen Standort. Das Gebäude ist sanierungsbedürftig und die Diskussionen in der Kommunalpolitik reichen bis hin zu
Plänen, ein Bürgerhaus an anderer Stelle neu zu bauen. Dies lehnt der Ortsring entschieden ab und hält am aktuellen Standort fest.
Der Ortsring organisiert den jährlichen „Clean Up Day“ in Spich. Im Schnitt beteiligen sich ca. 80-100 Spicher Personen an der Aufräumaktion.
Der für den Gebäudeerhalt der evangelischen Kirchengemeinde gegründete Kirchenbauverein tritt in den Ortsring ein.
2024
Der Ortsring beteiligt sich am 24.01.2024 an einer überparteilichen und von engagierten Privatleuten organisierten Demonstration gegen stark zunehmenden Rechtspopulismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit unter dem Motto: „Hätz statt Hetze“.
Wie in ganz Deutschland, so demonstrieren auch in Spich auf dem Bleimopsplatz besorgte und empörte Bürgerinnen und Bürger für die Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und der demokratischen Grundrechte, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland fest verankert sind.
2025
Der Arbeitskreis Kunst tritt aus dem Ortsring aus.
Der Kunstverein „Jecke Kreative Spich e. V.“ tritt in den Ortsring ein.
Im Ortsring haben sich 28 Mitglieder zusammengeschlossen.
Der Ortsring veranstaltet gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Spich im Spicher Bürgerhaus eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten für interessierte Wählerinnen und Wähler. Die Veranstaltung wird von über 300 Personen im Spicher Bürgerhaus besucht und der YouTube Livestream wird von über 1400 Menschen aufgerufen.
Die Entwicklung der Mitgliederzahlen im Ortsring Spich von 1966 bis heute:
| Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher von Spich | Zeitraum |
| Engelbert Reick | 01.05.1945 – 01.10.1946 |
| Theodor Wischerath | 01.11.1946 – 15.12.1948 |
| Franz Bergen | 15.12.1948 – 17.07.1959 |
| Wilhelm Jung | 28.08.1959 – 05.05.1961 |
| Jean Schmitz | 05.05.1961 - 30.06.1969 |
| Jean Schmitz | 01.08.1969 - 10.06.1975 |
| Richard Pfaender | 10.06.1975 - 30.11.1981 |
| Harry Günther | 30.11.1981 - 15.12.1983 |
| Hedwig Bäte | 15.12.1983 - 16.10.1984 |
| Gerhard Recki | 16.10.1984 - 01.10.1999 |
| Hans-Willi Schwartz | 01.10.1999 - 05.03.2013 |
| Werner Zander | 05.03.2013 - 30.10.2020 |
|
Aus politischen Gründen wurden die Ortsvorsteher in den fünf größten Stadtteilen Troisdorfs (Troisdorf-Mitte, Spich, Sieglar, Oberlar, Friedrich-Wilhelms-Hütte) abgeschafft und durch sogenannte Ortsschaftsausschüsse ersetzt. |
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| Ortsschaftsausschuss Spich - Vorsitzender Nico Novacek | 30.10.2020 - 14.09.2025 |
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Abschaffung der Ortsschaftsausschüsse im September 2025 – Widereinführung von Ortsvorsteher*innen |
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| Barbara Schwartz | ab 14.09.2025 |

Das Redaktionsteam OR Spich-Historie bedankt sich für die vielseitige Unterstützung. Seien es Privatpersonen, Vereinsvorstände oder etwa die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs der Stadt Troisdorf, die unsere Nachforschungen immer lösungsorientiert und mit viel Geduld und Verständnis unterstützt haben.
Danken möchte ich im Namen des Redaktionsteams aber auch dem Vorstand des Ortsrings Spich –an seiner Spitze der OR-Vorsitzende Rainer Frömel-, dass er uns das Vertrauen geschenkt hat, uns dieser Aufgabe widmen zu dürfen.
Ich persönlich möchte mich insbesondere aber auch bei meinen Mitstreitern im Redaktionsteam für die immer hervorragende und zielführende Zusammenarbeit bedanken.
Ein besonderer Dank gilt unserem „externen“ Experten Dr. Ulrich Burger, ohne dessen ausgezeichneten historischen und wissenschaftlichen Sachverstand wir nur schwerlich auch nur annähernd unser Arbeitsergebnis in dieser Form hätten erzielen können.
Das gleiche gilt für Vincenz Wolff, dem es mit seinem umfassenden IT Sachverstand tatsächlich gelungen ist, auch uns „Alten“ immer geduldig aber zugleich verständlich Wege und Lösungen für die Online Präsentation unseres Arbeitsergebnisses in der neuen, schönen IT- und Online-Welt aufzuzeigen.
Aus dem Kreise unserer engsten Unterstützer darf aber auch Klaus Baumann nicht vergessen werden. Er stand jederzeit zur Verfügung, wenn Musik-, Film- oder Videoaufnahmen zur zukünftigen Internetnutzung digital umgewandelt werden mussten.
Ich habe die Zeit mich euch genossen.
Namentlich haben dem Redaktionsteam angehört (in alphabetischer Reihenfolge):
· Dr. Ulrich Burger (Historiker und externer Berater)
· Hans-Willi Schwartz (Ortsvorsteher von 1999 – 2013 und OR Ehrenmitglied)
· Gerd Strömer (2. Vorsitzender des OR Spich)
· Hans-Willi Wolff (OR Ehrenvorsitzender und Leiter Redaktionsteam)
· Vincenz Wolff (Wirtschaftsinformatiker und externer Berater IT u.a. Internetauftritt)
· Werner Zander (Ortsvorsteher von 2013 bis 2020 und OR Ehrenmitglied)
